Museen – Kultur erleben

Vorderösterreich Museum im Üsenberger Hof – Adelshof 20

Ein ganz besonderes Schmuckstück im mittelalterlichen Stadtgebiet ist das Ende 15. Jh. erbaute zweistöckigen Fachwerkhaus mit spätgotischen Fresken (1495), genannt der Üsenberger Hof.

Teile der Originalsubstanz wurden in die Museumsausstellung zum Thema Vorderösterreich integriert. Von Rudolf von Habsburg bis zur Auflösung der vorderen Lande – Geschichte wird begreifbar! Im Erdgeschoß befindet sich die Touristinformation.

Geöffnet
November - März
Mo – Fr von 9 – 12.30 Uhr und
Mo - Do 14.30 – 17 Uhr

April - Oktober
Mo - Fr von 9 - 12.30 Uhr u. 14.30 - 18.00 Uhr
Sa von 10 - 13 Uhr und nach Vereinbarung

Führungen für Grupppen sind möglich.


 

Kaiserstühler Heimatmuseum – Marktplatz 1

 
Im "Alten Rathaus", wieder erbaut 1527, ist das Kaiserstühler Heimatmuseum eingerichtet. Der kostbarste Schatz sind 14 Wappenscheiben (Standesscheiben) von 1528/29 im Bürgersaal. Richtschwert und Folterwerkzeuge erinnern an die Endinger Gerichtsbarkeit.

Gerätschaften und Zunftzeichen an die vielseitige alte Handwerkerschaft. Tympanon, Glocken, Brunnenstock, Grenzstein, Jokili und vieles mehr sind Zeichen alter Tradition und noch lebendigem Brauchtum.

In den beiden Tovarer Stuben sind höchst interessante Hinweise auf die Auswanderung von über 400 Menschen 1842/43 nach Venezuela.

Im Gewölbekeller kann neben altem Küferwerkzeug eine Sammlung von Weinstein besichtigt werden. Kleine Weinproben sind möglich.

-Geöffnet
3. Sonntag im Monat von 15 - 18 Uhr und nach Vereinbarung.

 

Käserei-Museum – Rempartstr. 7

 

1897 / 1898
Seraphin Risch aus Umkirch wählt Endingen als Standort für seine Käserei, denn er kennt die geologischen und klimatischen Verhältnisse seiner Heimat. Er startet in Königschaffhausen.
1901 wird der Neubau in der Rempartstraße 7 in Endingen bezogen.
Über Jahrzente wurde die Endinger und Forchheimer Milch sehr erfolgreich zu Butter und Käse verarbeitet.

1948 / 1949
Die Käseproduktion wird schrittweise eingestellt. Sohn Albert übernimmt und betreibt mit Ehefrau Marie-Luise den Handel mit Milch und Lebensmitteln. 1978 werden die Verkaufsräume vermietet.

1997 / 1998
100 Jahre nach der Firmengründung überläßt M.-L. Risch der Stadt Endingen alle Käsereiräume für eine neue, sinnvolle Verwendung.
Bürgermeister H.-J. Schwarz renoviert die "Käserei Risch" zielstrebig, um für Endingen eine historische Begegnungsstätte zu schaffen.

Molkereimeister K. Stöckle kann, dank Mithilfe von Freunden, 200 Museum-Exponate und die komplette Schaukäsereieinrichtung als Leihgabe an die Museumbetreiber übergeben.
Es ist nun soweit! Unter der Schirmherrschaft von Frau Ministerin für den ländlichen Raum, Gerdi Staiblin, die Bürgerin in Endingen ist, geht unsere Käserei Risch "in Betrieb".

Im Ausstellungsraum - Museum - ist die: "Alemannische Käseküche"
zeitgeschichtlich mit noch vorhandenen Geräten der Käserei Risch und Exponaten aus dem 19. Jh. bis Mitte 20. Jh. aufgebaut und entsprechende beschriftet.
Die Besucher können sich unschwer in die Abläufe der handwerklichen Käseherstellung unserer Vorfahren zurückversetzen.

Zu jeder Käsesorte findet man die komplette, funktionsfähige Gerätevielfalt, mit der die schon fast vergessenen alemannischen Grundkäsesorten hergestellt werden.

Zusätzlich helfen seriöse Hersteller mit, an Hand von Schautafeln und Verkostungen das jeweilige Endprodukt wieder am Markt aufzufinden. Wer die alemannische Käseküche besucht hat weiß, wie ein Käse sein muss, der gut ist.

Da die Materialien, und die Arbeitsvorgänge den heutigen Qualitäts- und Hygieneanforderungen nicht mehr entsprechen, ist gleich nebenan die technologisch modernst eingerichtete Hauskäserei zu besichtigen.

Nicht weniger wertvoll ist für den Normalverbraucher die Möglichkeit zu einem Gespräch mit einer ebenfalls anwesenden Vertreterin eines Ortsvereins unserer Landfrauen aus Endingen oder Forchheim.

Schaukäserei sagt in unserem Falle nicht, dass laufend Käse gemacht wird. Dies ist Schulungen im Rahmen von Seminaren vorbehalten. Dazu und für Sonderausstellungen bietet sich der große Raum geradezu an.


 

Fasnacht-Museum im Torli – Königschaffhauser Tor

 

Zahlreiche Dokumente, Bilder, Larven und Narrenkleider geben einen umfassenden Einblick in das jahrhundertealte Fastnachtsbrauchtum in der Wein- und Narrenstadt am Kaiserstuhl.

Geöffnet nach Vereinbarung


 

Kirschenmuseum – Endingen-Köngischaffhausen – Untere Guldenstraße 1 (Dorfzentrum)

Im ehemaligen Rathaus vermittelt die nostalgische Sammlung von Fotos, Schriften und Gerätschaften einen Einblick in die Alltagskultur unserer Vorfahren. Der Weinbau spielt dabei eine große Rolle.

Die Tradition des Kirschenanbaus und seine Weiterverarbeitung prägen Königschaffhausen. Kirschen sind das zentrale Thema des Museums im Dachgeschoss des Dorfzentrums. Zahlreiche Exponate sind auf über 100 qm ausgestellt und zeigen Arbeitsgänge zum Anbau und der Verarbeitung der Kirschen, vor allem der "Schwarzen Königin". 

Dazu gehören die Kunst des Leitermachens und des Korbflechtens ebenso wie die Ernste und Vermarktung in frischer, konservierter oder destillierter Form. Kunstvolle Kirschbaummöbel ergänzen das Spektrum. 

Früher wie heute sind Landwirtschaft, Weinbau und Handwerk eng verzahnt. Dies kann der Besucher vor Ort erleben. ebenso wie im zeitgen Frühjahr das leuchtende Blütenmeer tausender Kirschbäume. Seit über 50 Jahren werden beim Kirschenfest jedes Jahr eine Kirschenkönigin und zwei Prinzessinnen gewählt, einer der traditionellen Höhepunkte im Dorfleben

Öffnungszeiten
Erster Sonntag im Monat von 16 - 18 Uhr und nach Vereinbarung
Tel. 07642/8585
Mail: willmann.khausen(at)t-online.de
 


 

Heimatmuseum - Endingen-Kiechlinsbergen - Grienerstraße

Klein aber fein präsentiert sich seit dem Jahr 1992 das Heimatmuseum Kiechlinsbergen. Es ist im ehemaligen Rathaus und einem Teil der "Alten Schule" untergebracht. Beide Gebäude wurden Ende des 18. Jahrhunderts mitten im Ortskern von Kiechlinsbergen errichtet. In den Räumen des Museums wird eine Sammlung von altem Werkzeug und Gerät aus der Haus- und Landwirtschaft, dem heimischen Weinbau und dem Handwerk präsentiert. Bild- und Schriftdokumente ermöglichen Einblick in das Leben und den Alltag der früheren Dorfbewohner.

Geöffnet:

von April bis Oktober am letzten Sonntag im Monat von 16 - 18 Uhr
Sonder- und Gruppenführungen gerne nach Vereinbarung.
Tel. 07642/8220
 

 

Alle Informationen zu den Museen erhalten Sie in der Touristinfo Endingen. Sie erreichen uns unter 07642/6899 90 oder per Mail an touristinfo(at)endingen.de