| 6./7. Jh. | alemannische Grabfunde |
| 862 | Ersterwähnung |
| 1285/86 | Stadtrechtsverleihung |
| 1318 | erstes Marktrecht |
| 1379 | bis 1806 Endingen kommt unter die Habsburgische Landesherrschaft |
| 1527 | Bau des Alten Rathauses (heute Heimatmuseum) |
| 1581 | Erneuerung des Stadttores |
| 1615 | Tränenwunder: Wallfahrt zur weinenden Mutter-Gottes |
| 1617 | Bau der Kornhalle (heute Rathaus) |
| 1773-75 | Neubau der St. Peterskirche |
| 1806 | Großherzogtum Baden |
| 1842/43 | Auswanderung nach Tovar in Venezuela |
| 1845-47 | Neubau der St. Martinskirche |
| 1862 | Bau der heutigen St. Katharina-Kapelle |
| 1895 | Großherzog Friedrich eröffnet die Kaiserstuhlbahn |
| 1908 | Bau der ev. Kirche |
| 1990-94 | Renovierung des ehem. Adelshofes (heute Vorderösterreich-Museum) |
| 1997 | Eröffnung des Käserei-Museums |
Historisches Endingen – geschichtlich, kulturell
Kurzer Wegweiser – durch die Endinger Geschichte
Endingen eine alemannische Siedlung, aus dem 4. oder 5. Jahrhundert n. Chr., wurde 862 ertsmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich waren es drei Siedlungsanlagen: Östlich der Karolingerbesitz mit der St. Peterskirche und dem Fronhof, der später an das Kloster Andlau im Elsaß überging; dem höher gelegenen südlichen Teil, Ober-Endingen mit der St. Martinskirche, Lehen des Klosters Einsiedeln in der Schweiz; und dem nordwärts gelegenen Niederdorf, das vor einigen Jahrhunderten Ackerfeld wurde, in neuester Zeit aber wieder bebaut worden ist.
Ein Geschlecht der Herren von Endingen hatte das Vogt- und Schultheißenamt; ihr Sitz war die Koliburg oberhalb der Stadt. 1321 wurde diese von den Herren von Üsenberg - mit Unterstützung der Endinger Bürger - zerstört. Die Üsenberger gaben um 1290 Endingen das Stadtrecht und hatten das Vogt- und Schultheißenamt inne. Nach dem aussterben der Üsenberger im männlichen Stamm kam Endingen 1279 zu Habsburg und mit Habsburg zu Österreich. Von 1415 - 1428 war Endingen freie Reichsstadt. 1806 kam Endingen zum Großherzogtum Baden.
Endingens historische Altstadt mit ihren romantischen Winkeln und
Plätzen, mit Stadttor und Brunnen, ist Geschichte zum Erleben.

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