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Brunnengeschichten
Veranstaltungen/Aktuelles

24.03.2017: Generalversammlung

 
Petrussaal des Gemeindezentrums St. Peter
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Brunnengeschichten

– wenn alle Brünnlein fließen ...

Im historischen Stadtzentrum, also innerhalb der Stadtmauer, befinden sich sechs alte Brunnen. Auf dem Hof oder beim Adelshof befanden sich Schöpfbrunnen, die längst nicht mehr in Betrieb sind. Ursprünglich waren alle Brunnen als Ziehbrunnen gebaut worden. Bei archäologischen Untersuchungen werden immer wieder die steinerne Brunnenfassungen freigelegt.

In Endingen befindet sich in der Nähe der St. Peterskirche im Brunnengässli ein Ziehbrunnen. Der hölzerne Aufbau ist ein Nachbau. Hier wurde der Steinkranz überdacht und an der Dachkonstruktion ist ein hölzerne Rad befestigt. Mit Hilfe eines Seils konnte der Eimer herabgelassen und gefüllt wieder hinaufgezogen werden. In dieser Art sind die Brunnenkonstruktionen seit 7000 Jahren belegt. Anfangs waren es hölzerne Brunnenfassungen, die im Laufe der Zeit durch einen Steinkranz ersetzt wurden. Auch im Mittelalter fanden diese Brunnen Verwendung. Die Tiefe des Schachtes hing vom Grundwasserstand ab.

Bürgermeister Franz-Michael Kniebühler notierte 1869 in seinem Buch „Die Brunnenleitung in Endingen“: „Es bestanden zur uralten Zeit sechs öffentliche Schöpfbrunnen in der Stadt, drei auf dem Felde und fünf Brunnen mit laufenden Röhren im Ort. Im Jahr 1840 wurde der Sonnenbrunnen, im Jahr 1858 der Frohnhofbrunnen mit laufenden Röhren an die Stelle eingegangener Schöpfbrunnen gesetzt.“ Die Röhrenbrunnen benötigen eine Zuleitung des Wassers und stellen somit eine Weiterentwicklung der Brunnen dar.

Außerhalb der Stadt gab es beim Gutleutehaus einen sogenannten Kaltbrunnen, dies war ein Radbrunnen. Er wurde 1795 verschüttet. Die Kranken durften bekanntlich keinen Kontakt zu gesunden Personen haben und benötigten einen eigenen Brunnen.

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