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Badische Weinkönigin 2011/2012 Natalie Henninger
Veranstaltungen/Aktuelles

24.05.2017: Wallfahrtsfest

 
Wallfahrtskirche St. Martin
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"Die Vielfalt des Themas entdeckt" Terminstress am Tag danach: Als Badische Weinkönigin will Natalie Henninger fortsetzen, was sie als Weinprinzessin begonnen hat.

Die Stadt Endingen ist auch in den nächsten 12 Monaten Heimat der Badischen Weinkönigin. Natalie Henninger ist seit Donnerstag nicht nur Nachfolgerin von Marion Meyer aus Kiechlinsbergen, sondern bis zum Breisacher Weinfest auch noch Weinprinzessin für Kaiserstuhl und Tuniberg. Bereits der erste Tag nach der Wahl gab einen Vorgeschmack auf ihre künftigen Aufgaben und Termine.

Die Nachricht macht am Donnerstag schnell die Runde in Königschaffhausen. "Überall sind Fenster aufgegangen", erzählt Ortsvorsteherin Bärbel Willmann. "Gohsch go gratuliere ?" habe man ihr auf dem Weg ins Oberdorf zugerufen, so die sichtlich stolze Ortsvorsteherin.

Und die Königschaffhauser Genossen erst! Viele Stunden warten Vorstände, Aufsichtsräte und Arbeitskollegen mit Blumen und Plakaten vor dem Anwesen Henninger auf ihre Königin Natalie. Deren jüngere Schwester Katrin hat derweil daheim das Kommando übernommen. Unterstützt von Nachbarn und Freunden schenkt sie Kösecco und Flaneur aus und berichtet aus erster Hand von den überwältigenden Ereignissen in Freiburg.

"Natalie hat es einfach am besten gemacht", so ihr klares Urteil. Die Zielstrebigkeit ihrer Schwester und die Art, zu allen Leuten einen Draht zu finden, seien schon immer hervorstechende Eigenschaften von Natalie gewesen. Und dazu komme noch, dass sie eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit sei. "Im Wein hat Natalie ihre Rolle gefunden."

Als die Eltern Sylvia und Harald Henninger am Wahlabend auf den Hof fahren, kommen sie ohne Natalie. "Sie muss in Freiburg Hof halten", entschuldigt die Mutter lachend, als sie die enttäuschten Gesichter sieht. Wie selbstbewusst und überzeugend ihre Tochter auf alle Fragen agierte, hat selbst sie restlos überwältigt. "S kunnt vu inne russ," verrät Sylvia Henninger das Erfolgsgeheimnis von Natalie.

Erst gegen Mitternacht trifft Natalie nach einem "sehr anregenden Abend zusammen mit der zufällig in Freiburg anwesenden Deutschen Weinkönigin Mandy Großgarten und ihren Prinzessinnen Katja Bohnert und Melanie Unsleber" in Königschaffhausen ein. Statt Erholung sind am nächsten Vormittag Presse- und Rundfunktermine angesagt.

"Die kennen nix", erzählt Natalie. "Nach den Aufnahmen in der Winzergenossenschaft wollen sie uns beim Mittagessen daheim filmen". Das Filmteam hat bereits angekündigt, sich auch sehr für den Kleiderschrank und das Schuhregal von Natalie zu interessieren. Infolgedessen hat die Königinmutter in der Nacht vorsorglich die Küche auf Hochglanz gebracht und alle benutzten Gläser gespült.

Es war Natalies Wunsch, im Vorfeld nichts von ihrer Bewerbung nach außen dringen zu lassen und auch nichts vorzubereiten. Selbst ihre eigene Begrüßungsrede nach der Wahl hat sie aus dem Stegreif gehalten. "Wenn man die Wahl übersteht, schafft man die Eröffnung auch", meint sie lapidar. Dann erzählt sie, was sie zur Kandidatur bewogen hat: "Ich habe durch die Tätigkeit als Bereichsprinzessin die Vielfalt des Themas entdeckt, wie verborgen unter einem großen Mantel. Und das ist für mich immer noch ungeheuer spannend."

Durch diese spürbare Leidenschaft für das Thema Wein hat Natalie auch die Jury bei der Wahl überzeugt. Eine der Fragen aus dem Publikum habe gelautet, was sie Jungwinzern ans Herz lege. Offen zu sein für Neues und dabei nicht den Ursprung zu vergessen, das, was unsere Vorfahren geleistet haben und was Baden ausmacht, so ähnlich habe sie geantwortet. Und wenn man Natalie sieht, wie sie mit glühendem Eifer und entwaffnendem Sachverstand argumentiert, dann versteht man, warum sie nicht nur Weinkenner für sich einnimmt.

"Wir sind einfach nur stolz und glücklich", erklärt Günter Zimmermann, der die Wahl in Freiburg verfolgt hat. Dass der Name Königschaffhausen jetzt für die Heimat der neuen Badischen Weinkönigin stehe, sei die Krönung des außergewöhnlichen Engagements von Natalie, freut sich der Geschäftsführer der Winzergenossenschaft am Wortspiel.

Und Edwin Bury von der Kaiserstühler Eismanufaktur erweist der Königin prompt seine Reverenz mit einer neuen Eiskreation mit dem Namen Natalie.

Bericht: Christel Hülter-Hassler, Badische Zeitung

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